Einführung

Alle Menschen streben danach, glücklich zu werden und Unglück Alle Menschen streben danach, glücklich zu werden und Unglück Alle Menschen streben danach, glücklich zu werden und Unglück  zu  vermeiden.  Von  den  alltäglichen  Anliegen  einzelner  Personen  bis zu  vermeiden.  Von  den  alltäglichen  Anliegen  einzelner  Personen  bis  hin zu den großen Ereignissen, welche den Verlauf der Geschichte be- stimmen, ist alles menschliche Handeln ein Ausdruck des Strebens nach  immer größerem Glück. Auf welche Weise entsteht dann Glück?immer größerem Glück. Auf welche Weise entsteht dann Glück?immer größerem Glück. Auf welche Weise entsteht dann Glück?
Menschen empf nden Freude, wenn ihr Verlangen erfüllt wird. Das Menschen empf nden Freude, wenn ihr Verlangen erfüllt wird. Das  Wort  „Verlangen”  wird  jedoch  häuf g  nicht  in  seiner  ursprünglichen, Wort  „Verlangen”  wird  jedoch  häuf g  nicht  in  seiner  ursprünglichen,  positiven Bedeutung aufgefasst, weil unter den heute herrschenden Um-positiven Bedeutung aufgefasst, weil unter den heute herrschenden Um- ständen unser Verlangen eher zum Bösen als zum Guten neigt. Begeh-ständen unser Verlangen eher zum Bösen als zum Guten neigt. Begeh- ren, die Unrecht zur Folge haben, entspringen nicht dem Ursprünglichen  Gemüt  eines  Menschen.  Das  Ursprüngliche  Gemüt  ist  sich  sehr  wohl Gemüt  eines  Menschen.  Das  Ursprüngliche  Gemüt  ist  sich  sehr  wohl  bewusst, dass solche Begehren ins Unglück führen. Daher weist es übles bewusst, dass solche Begehren ins Unglück führen. Daher weist es übles  Verlangen von sich und strebt nach dem Guten. Menschen setzen ihr Le- ben daran und sind zu jedem Risiko bereit, um die Freude zu erleben, die  ihr Ursprüngliches Gemüt befriedigt. Dies ist die menschliche Situation: ihr Ursprüngliches Gemüt befriedigt. Dies ist die menschliche Situation:  Im Bemühen, den Schatten des Todes von uns zu werfen, quälen wir uns  entlang mühseliger Pfade der Existenz und suchen das strahlende Licht  des Lebens.
Hat  irgendjemand  die  Freude,  die  im  Ursprünglichen  Gemüt  entsteht, erlebt, wenn er bösem Verlangen nachgeht? Immer wenn ein  solches Verlangen erfüllt wird, fühlen wir Unruhe in unserem Gewissen  und seelische Schmerzen. Würden Eltern ihr Kind jemals anleiten, böse und seelische Schmerzen. Würden Eltern ihr Kind jemals anleiten, böse  zu sein? Würde ein Lehrer seinen Schülern absichtlich Ungerechtigkeit  beibringen? Der Impuls des Ursprünglichen Gemüts, das jeder hat, leitet  uns dazu an, das Böse zu verabscheuen und das Gute zu suchen. Eine uns dazu an, das Böse zu verabscheuen und das Gute zu suchen. Eine  enorme innere Auseinandersetzung lässt sich am Leben religiöser Men- schen ablesen, deren Ziel darin liegt, mit ganzem Herzen dem Verlangen  des Ursprünglichen Gemüts zu folgen. Und dennoch hat trotz größter  
Bemühungen  seit  Beginn  der  Zeiten  kein  einziger  Mensch  seinem Bemühungen  seit  Beginn  der  Zeiten  kein  einziger  Mensch  seinem  Ursprünglichen  Gemüt  gänzlich  gerecht  werden  können.  Wie  Paulus  schreibt, gibt es „keinen, der gerecht ist, auch nicht einen; es gibt keinen  Verständigen, keinen, der Gott sucht.”1  In einer Konfrontation mit seiner  eigenen Situation klagte er: „Denn in meinem Innern freue ich mich am  Gesetz Gottes; ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das  mit dem Gesetz meiner Vernunft im Streit liegt und mich gefangen hält  im  Gesetz  der  Sünde,  von  dem  meine  Glieder  beherrscht  werden.  Ich  unglücklicher Mensch!”2  
In jedem Menschen begegnen wir einem großen Widerspruch. In ein  und demselben Individuum treffen zwei völlig gegensätzliche Tenden- zen aufeinander: das Ursprüngliche Gemüt im Streben nach dem Guten  und das Böse Gemüt mit seinen üblen Gelüsten. Zwischen diesen beiden  tobt ein bitterer Kampf; sie verfolgen genau entgegengesetzte Ziele. Je- des Wesen, das mit einem solchen inneren Widerspruch behaftet lebt, ist des Wesen, das mit einem solchen inneren Widerspruch behaftet lebt, ist  zum Untergang verurteilt. Mit diesem Widerspruch versehen, lebt die zum Untergang verurteilt. Mit diesem Widerspruch versehen, lebt die  Menschheit ständig am Abgrund der Selbstzerstörung.
Es ist unmöglich, dass der Mensch von Anfang an mit einem derar- tigen Widerspruch behaftet war. Denn eine Wesenheit, egal in welcher tigen Widerspruch behaftet war. Denn eine Wesenheit, egal in welcher  Form, kann nicht mit einem inneren Widerspruch erzeugt worden sein.  Wäre  das  menschliche  Leben  von  Anbeginn  mit  diesem  existentiellen  Mangel behaftet gewesen, hätte es sich nie und nimmer entfalten kön- nen. Die innere Zerrissenheit im Menschen muss sich nach der Geburt  der menschlichen Art entwickelt haben. Nach christlicher Auffassung ist der menschlichen Art entwickelt haben. Nach christlicher Auffassung ist  dieser destruktive Zustand das Resultat des Sündenfalls.
Kann man leugnen, dass die gegenwärtige Lage der Menschheit ei- nen gefallenen Zustand beschreibt? Wenn wir uns darüber klar werden, nen gefallenen Zustand beschreibt? Wenn wir uns darüber klar werden,  dass wir aufgrund des Falls am Rande der Selbstzerstörung stehen, set- zen wir mit den Kräften der Verzweif ung alles daran, unseren inneren  Widerspruch zu lösen. Wir wenden uns ab vom bösen Verlangen unse- res Bösen Gemüts und streben einzig nach dem aus unserem Ursprüng- lichen Gemüt stammenden guten Verlangen.
Aber auch dann haben wir noch nicht die endgültige Antwort auf Aber auch dann haben wir noch nicht die endgültige Antwort auf  die Frage f nden können: Was macht die Natur des Guten und des Bösen die Frage f nden können: Was macht die Natur des Guten und des Bösen die Frage f nden können: Was macht die Natur des Guten und des Bösen  aus? Wir sind noch nicht zu einer absoluten und eindeutigen Wahrheit aus? Wir sind noch nicht zu einer absoluten und eindeutigen Wahrheit  gelangt, die uns — beispielsweise in der Gegenüberstellung von Theis- mus und Atheismus — unterscheiden ließe, was gut ist und was böse.  Darüber hinaus tappen wir auch weiterhin im tiefsten Dunkel, wenn es  um Fragen geht wie: Was ist das Ursprüngliche Gemüt, jener Ausgangs- punkt guten Verlangens? Was ist der Ursprung des Bösen Gemüts, das  im Widerspruch zum Ursprünglichen Gemüt nach dem Bösen trachtet?  Was  steht  letztlich  als  Ursache  hinter  diesem  Widerspruch,  der  den  Menschen  innerlich  zerreißt?  Um  böse  Verlangen  abwehren  und  gute  verwirklichen zu können, müssen wir diese Unwissenheit überwinden  und  klar  zwischen  Gut  und  Böse  unterscheiden  lernen.  Dann  können  wir beginnen, ein Leben des Guten zu leben, welches das Ursprüngliche  Gemüt anstrebt.
Vom  intellektuellen  Standpunkt  aus  betrachtet,  stellt  der  Fall  des  Menschen den Absturz in die Unwissenheit dar. Der Mensch hat zwei Menschen den Absturz in die Unwissenheit dar. Der Mensch hat zwei  Aspekte: Inneres und Äußeres oder Geist und Körper; dementsprechend  gibt es einen inneren und einen äußeren Aspekt des Intellekts. Auch gibt gibt es einen inneren und einen äußeren Aspekt des Intellekts. Auch gibt  es zwei Arten der Unwissenheit: eine innere und eine äußere.
Die  innere  Unwissenheit  zeigt  sich  als  geistige  Unwissenheit.  Sie Die  innere  Unwissenheit  zeigt  sich  als  geistige  Unwissenheit.  Sie  drückt sich in der Unfähigkeit zur Beantwortung verschiedener Fragen  aus,  beispielsweise:  Was  ist  der  Ursprung  des  Menschen?  Was  ist  der  Sinn des Lebens? Was geschieht nach dem Tod? Existieren Gott und eine  jenseitige Welt? Was ist gut und böse? Äußere Unwissenheit bezieht sich jenseitige Welt? Was ist gut und böse? Äußere Unwissenheit bezieht sich  auf  Unkenntnis  hinsichtlich  der  Aspekte  der  Schöpfung  einschließlich  des menschlichen Körpers. Sie bezieht sich auf Fragen wie: Was ist der des menschlichen Körpers. Sie bezieht sich auf Fragen wie: Was ist der  Ursprung des physischen Universums? Welche Naturgesetze regeln alle  natürlichen Phänomene?
Vom Anfang der Geschichte bis heute suchen die Menschen unab- lässig nach der Wahrheit, die beide Arten der Unwissenheit beseitigt und  durch sicheres Wissen ersetzt. Religion ist der Pfad, auf dem die Mensch-durch sicheres Wissen ersetzt. Religion ist der Pfad, auf dem die Mensch- heit  nach  innerer  Wahrheit  sucht.  Durch  die  Wissenschaft  bemüht  sie  sich um äußere Wahrheit. Religion und Wissenschaft sind, jede in ihrem sich um äußere Wahrheit. Religion und Wissenschaft sind, jede in ihrem  Bereich, die Methoden der Wahrheitsf ndung mit dem Ziel, Unwissen- heit zu überwinden und Wissen zu erlangen. Es mag der Punkt kommen,  an dem der Weg der Religion und der Weg der Wissenschaft verschmel- zen und sie ihre Probleme in einer gemeinsamen Anstrengung lösen. Die  beiden  Aspekte  der  Wahrheit,  der  innere  und  der  äußere,  sollten  sich  in  vollkommenem  Einklang  miteinander  entwickeln.  Wir  werden  erst  dann ewiges Glück erfahren können, wenn wir von Unwissenheit völlig  befreit sind und nur noch für das Gute leben, das mit dem Verlangen des befreit sind und nur noch für das Gute leben, das mit dem Verlangen des  Ursprünglichen Gemüts übereinstimmt.
Auf der Suche nach Lösungen für  die grundlegenden  Fragen  des  menschlichen Lebens können wir zwei große Wege erkennen. Auf dem menschlichen Lebens können wir zwei große Wege erkennen. Auf dem  ersten betreiben Menschen ihre Suche in der resultierenden, der mate- riellen  Welt.  Jene,  die  diesen  Weg  in  dem  Glauben  an  seine  absolute riellen  Welt.  Jene,  die  diesen  Weg  in  dem  Glauben  an  seine  absolute riellen  Welt.  Jene,  die  diesen  Weg  in  dem  Glauben  an  seine  absolute  Überlegenheit  gehen,  fallen  vor  den  Erfolgen  einer  hoch  entwickelten  Wissenschaft auf die Knie. Sie sind stolz auf die Allmacht der Wissen-
schaft und ihre materiellen Errungenschaften. Dennoch bleibt zu fragen, schaft und ihre materiellen Errungenschaften. Dennoch bleibt zu fragen,  ob wir vollendetes Glück einzig auf der Grundlage äußerer Umstände er-ob wir vollendetes Glück einzig auf der Grundlage äußerer Umstände er- fahren können, die unseren Körper zufrieden stellen. Wissenschaftlicher fahren können, die unseren Körper zufrieden stellen. Wissenschaftlicher  Fortschritt mag uns zu einer angenehmen Umgebung verhelfen, in der  wir uns an großen Reichtümern und Wohlstand erfreuen. Aber kann das  alles die geistige Sehnsucht des inneren Selbst wirklich stillen?
Die kurzlebigen Freuden jener, die nur körperliche Glücksmomente  kennen, sind nichts im Vergleich zur Seligkeit, die Menschen auf dem  Weg der Erleuchtung f nden; sie entdecken Freude noch inmitten größ- ter Armut. Gautama Buddha, der dem Luxus eines königlichen Palastes  den Rücken kehrte und sich ganz dem „Weg“ widmete, war nicht der  Einzige, der sich mit heimatloser Wanderschaft begnügte, während er  alle Kraft in die Suche nach seiner inneren Heimat und Herzensruhe in- vestierte. Geradeso wie ein gesunder Körper von einem gesunden Geist  abhängt, f ndet der Körper nur dann seine ganze Freude, wenn der Geist  zufrieden ist.
Wie steht es um den Seefahrer, der auf dem Ozean der materiellen  Welt das Segel der Wissenschaft gesetzt hat, um den Hafen physischer  Annehmlichkeiten anzusteuern? Er mag in der Lage sein, die Küste zu  f nden,  nach  der  er  sich  gesehnt  hat.  Doch  wird  er  dort  unweigerlich  erkennen, dass er nichts weiter gefunden hat als den Friedhof, wo sein  Körper einmal beerdigt werden wird.
Wohin führt die Wissenschaft? Bis heute hat die wissenschaftliche  Forschung die innere Welt der Ursache nicht mit einbezogen; sie hat sich  auf die äußere Welt beschränkt. Sie ist nicht auf die Welt der Essenz ein- gegangen, sondern hat sich auf die Welt der Phänomene begrenzt. Doch  heute steht die Wissenschaft an der Schwelle eines neuen Zeitalters. Sie  sieht sich gezwungen, ihren Blick nicht nur auf die äußere und resultie- rende Welt der Phänomene zu richten, sondern auch auf die innere und  ursächliche Welt der Essenz. Die Welt der Wissenschaft bef ndet sich in  einem Prozess der Erkenntnis, dass Wissenschaft ohne eine Erklärung  und Theorie über die ursächliche Geistige Welt ihre letzten Ziele nicht  erreichen kann.
Wenn der Seefahrer am Ende seiner Reise zur Erforschung der äu- ßeren Welt unter dem Segel der Wissenschaft nun ein zweites Segel setzt,  das Segel der Religion, und eine weitere Reise auf der Suche nach innerer  Wahrheit unternimmt, wird er letztlich in die Richtung reisen, nach der  sich sein Ursprüngliches Gemüt sehnt.
Die zweite Art der menschlichen Bemühungen ist darauf gerichtet,  die  fundamentalen  Fragen  des  menschlichen  Lebens  zu  beantworten,  indem die resultierende Welt der Phänomene transzendiert und die Welt  der Essenz erforscht wird. Es steht außer Frage, dass Philosophien und der Essenz erforscht wird. Es steht außer Frage, dass Philosophien und  Religionen bei ihren Vorstößen auf diesem Pfad viel vollbracht haben.  Philosophen, Heilige und Weise zogen aus, um ihren Mitmenschen den  Weg zum Guten zu ebnen. Und doch liegen viele ihrer Leistungen als  zusätzliche Bürden auf den Schultern der Menschen von heute.
Betrachten wir diesen Sachverhalt ganz objektiv. Hat je ein Philo-Betrachten wir diesen Sachverhalt ganz objektiv. Hat je ein Philo- soph herausgefunden, wie man das tiefe Leid der Menschheit beenden  könnte? Hat je ein Weiser es vermocht, den rechten Lebensweg aufzu- zeigen, indem er all die fundamentalen Fragen des menschlichen Lebens  und  des  Universums  beantwortete?  Haben  nicht  vielmehr  alle  Lehren  und Philosophien nur neue Fragen aufgeworfen und so zu einer noch  größeren Skepsis beigetragen?
Zu allen Zeiten hat es in den Religionen Erweckungsbewegungen  gegeben. Ihr Licht strahlte auf viele Seelen, die sich im Dunkel aufhielten.  Doch im Verlauf der Geschichte verblasste es. Nur die schwach glim- menden Dochte im Dunkel der Nacht erinnern noch an sie.
Betrachten wir die Geschichte des Christentums. Es verkündet die  Erlösung der Menschheit. Unter diesem Banner breitete es sich im span- nungsreichen Verlauf einer 2000-jährigen Geschichte aus, bis es seinen  heutigen  weltweiten  Einf uss  erreichte.  Aber  was  ist  mit  dem  christli- chen Geist geschehen, der einst Flammen geistlicher Stärke von solcher  Lebendigkeit  aussandte,  dass  noch  inmitten  brutalster  Unterdrückung  durch  die  römischen  Kaiser  Bürger  von  Rom  sich  dazu  entschieden,  den gekreuzigten Jesus auf Knien zu verehren? Die mittelalterliche Feu- dalgesellschaft hat das Christentum lebendig begraben. Und selbst die  Reformation, die diese Fackel des Lebens in neuem Schein emporreckte,  konnte das anhaltende Dunkel nicht vertreiben.
Als  die  christliche  Liebe  schwächer  wurde,  die  Wogen  kapitalis- tischer  Gier  über  dem  christlichen  Europa  zusammenschlugen  und  ausgehungerte  Massen  in  ihren  Elendsquartieren  bitter  aufschrien,  da  kam die Verheißung auf Erlösung nicht vom Himmel, sondern von der  Erde.  Dies  war  der  Kommunismus.  Obwohl  die  Christenheit  Gottes  Liebe mit den Lippen verkündete, war sie ein lebloser Körper von kle- rikalen Funktionären geworden, die leere Phrasen droschen. Da war es  nur natürlich, dass das Banner der Rebellion gehisst und argumentiert  wurde, ein erbarmungsloser Gott, der solches Leid zuließe, könne nicht  existieren. Das war die Geburtsstunde des modernen Materialismus. Die  christlich-abendländische  Gesellschaft  wurde  zu  einem  Treibhaus  für  den Materialismus; sie war der fruchtbare Boden für die Verbreitung des  Kommunismus.
Das  Christentum  verlor  die  Fähigkeit,  mit  den  Erfolgen  des  Materialismus oder des Kommunismus zu konkurrieren. Es war unfähig,  eine  Wahrheit  entgegenzuhalten,  welche  ihre  Theorien  hätte  überwin- den  können.  Hilf os  sahen  Christen  mit  an,  wie  sich  diese  Ideologien  mitten unter ihnen ausbreiteten und wucherten, bis sie die ganze Welt  beeinf ussten.  Was  für  eine  traurige  Entwicklung!  Mehr  noch,  obwohl  die christliche Lehre klar sagt, dass alle Menschen von denselben Eltern  abstammen, wollen viele Bürger christlicher Nationen, die sich zu dieser  Lehre bekennen, mit ihren Brüdern und Schwestern anderer Hautfarbe  nicht einmal am gleichen Tisch sitzen. Dies ist beispielhaft für den Zu- stand der heutigen Christenheit, die so viel von der Kraft verloren hat,  Jesu  Worte  in  die  Praxis  umzusetzen.  Sie  gleicht  einem  Tempel  toter  Riten, einem frisch getünchten Grab.
Es  mag  sein,  dass  einst  der  Tag  kommt,  an  dem  menschliche  Be- mühungen  sozialen  Missständen  ein  Ende  machen.  Doch  es  gibt  ein mühungen  sozialen  Missständen  ein  Ende  machen.  Doch  es  gibt  ein  zwischenmenschliches  und  gesellschaftliches  Laster,  das  menschliche  Anstrengungen allein niemals mit der Wurzel ausmerzen können. Dabei  handelt es sich um die sexuelle Unmoral. Die christliche Lehre betrachtet  diese soziale Krankheit als Kardinalsünde. Es ist eine große Tragödie,  dass die heutige christliche Welt den Weg des moralischen Niedergangs,  den so viele Menschen blindlings eingeschlagen haben, nicht blockieren den so viele Menschen blindlings eingeschlagen haben, nicht blockieren  kann! Das Christentum ist selbst zum Opfer von Verwirrung und innerer kann! Das Christentum ist selbst zum Opfer von Verwirrung und innerer  Spaltung geworden und muss hilf os zusehen, wie unzählige Leben in  den  Strudel  von  Werteverfall  und  Unmoral  gezogen  werden.  Dies  ist den  Strudel  von  Werteverfall  und  Unmoral  gezogen  werden.  Dies  ist  ein  Beweis,  wie  machtlos  das  konventionelle  Christentum  angesichts  der Aufgabe ist, Gottes Vorsehung zur Errettung der Menschheit in der der Aufgabe ist, Gottes Vorsehung zur Errettung der Menschheit in der der Aufgabe ist, Gottes Vorsehung zur Errettung der Menschheit in der  heutigen Zeit durchzuführen.
Warum konnten religiöse Menschen, die aus tiefster Seele ernsthaft  innere  Wahrheit  suchen,  ihre  gottgegebenen  Aufgaben  nicht  erfüllen?  Die Beziehung zwischen der Welt der Essenz und der Welt der Phäno- mene ist vergleichbar mit der Beziehung zwischen Geist und Körper. Sie  stehen in einem Verhältnis von Ursache und Wirkung, Innerem und Äu- ßerem, Subjektpartner und Objektpartner.3   Genauso wie Menschen nur    Genauso wie Menschen nur  dann charakterlich vollkommen werden können, wenn sich Geist und  Körper vereinigen, so müssen sich die zwei Welten der Essenz und der  Phänomene in perfekter Harmonie bef nden, bevor die ideale Welt Reali- tät werden kann. Wie in der Beziehung von Geist und Körper kann auch  die Welt der Phänomene nicht isoliert von der Welt der Essenz bestehen,  genauso wenig wie die Welt der Essenz ohne die Welt der Phänomene  existieren  kann.  Folglich  ist  das  Leben  nach  dem  Tod  untrennbar  mit existieren  kann.  Folglich  ist  das  Leben  nach  dem  Tod  untrennbar  mit  dem Leben in dieser Welt verknüpft. Geistige Freude ist unvollkommen  ohne echtes irdisches Glück.
Religionen  haben  angestrengte  Bemühungen  unternommen,  das  Leben in dieser Welt zu verneinen, um nach ewigem Leben zu suchen.  Im  Streben  nach  der  Glückseligkeit  des  Geistes  verschmähten  sie  die  Freuden des Körpers. Doch wie sehr er sich auch anstrengen mag, kein  Mensch  kann  sich  aus  der  Realität  dieser  Welt  herauslösen  oder  das  Verlangen nach physischen Freuden auslöschen. Dieses Verlangen folgt  uns wie ein Schatten, der sich nicht abschütteln lässt. Diese Welt und ihre  Sehnsüchte umklammern hartnäckig religiöse Menschen und stürzen sie  in tiefen inneren Zwiespalt. Das führt zu einem schmerzlichen Wider- spruch, der die gewollte religiöse Hingabe zur Tortur macht. Selbst viele  erleuchtete geistliche Vorbilder nahmen ein unglückliches Ende, weil sie  ständig unter diesem Zwiespalt litten. Hier liegt ein wesentlicher Grund ständig unter diesem Zwiespalt litten. Hier liegt ein wesentlicher Grund  für die Schwäche und Untätigkeit heutiger Religionen: Sie konnten die- sen inneren Widerspruch nicht überwinden.
Ein weiterer Umstand ist für den Zerfall der Religionen verantwort- lich. Im Einklang mit dem Fortschritt der Wissenschaften hat sich der lich. Im Einklang mit dem Fortschritt der Wissenschaften hat sich der  menschliche Intellekt enorm weiterentwickelt und fordert eine wissen- schaftliche Interpretation der Wirklichkeit. Traditionelle religiöse Lehren  hingegen lassen wissenschaftliche Erklärungen weitgehend außer Acht.  Das hat zur Folge, dass die gegenwärtigen Interpretationen der inneren  und der äußeren Wahrheit nicht übereinstimmen.
Religion kann nur dann ihren letztendlichen Zweck erfüllen, wenn  der  Gläubige  zuerst  in  seinem  Herzen  davon  überzeugt  ist  und  dann  den Glauben folgerichtig im Leben umsetzt. Doch ohne rationales Ver- ständnis können Glaubensinhalte nicht Wurzel fassen. Daher studieren  wir beispielsweise Heilige Schriften, um die Wahrheit zu verstehen und  dadurch unseren Glauben zu vertiefen. Aus dem gleichen Grund wirkte  Jesus Wunder, um es den Menschen zu erleichtern, seine messianische  Mission zu verstehen, und sie so zum Glauben an sein Amt zu führen.  Wissen  bedeutet  Erkenntnis.  Die  Menschen  der  Gegenwart  werden Wissen  bedeutet  Erkenntnis.  Die  Menschen  der  Gegenwart  werden  jedoch nichts annehmen, was nicht mit wissenschaftlicher Logik nachge-jedoch nichts annehmen, was nicht mit wissenschaftlicher Logik nachge- wiesen werden kann. Da nun die Religionen den Menschen noch nicht  einmal zum Verstehen der inneren Wahrheit führen können, vom Glau- ben ganz zu schweigen, können sie ihren Zweck nicht erfüllen. Auch die  innere Wahrheit erfordert logische und überzeugende Erklärungen. Tat- sächlich haben sich die Religionen in ihrer historischen Entwicklung auf sächlich haben sich die Religionen in ihrer historischen Entwicklung auf  einen Punkt zu bewegt, an dem ihre Lehren wissenschaftlich erläutert  werden könnten.
Religion  und  Wissenschaft,  die  sich  der  Aufgabe  verschrieben  haben,  die  beiden  Bereiche  menschlicher  Unwissenheit  zu  beseitigen,  haben im Verlauf ihrer Entwicklung scheinbar unvereinbare und gegen-haben im Verlauf ihrer Entwicklung scheinbar unvereinbare und gegen- sätzliche Positionen bezogen. Damit die Menschheit jedoch die beiden  Aspekte der Unwissenheit endgültig ablegen und das Gute, wonach das  Ursprüngliche  Gemüt  verlangt,  vollständig  verwirklichen  kann,  muss  irgendwann in der Geschichte eine neue Form der Wahrheit kommen,  die Religion und Wissenschaft miteinander versöhnen und die Probleme die Religion und Wissenschaft miteinander versöhnen und die Probleme  beider in wechselseitiger Ergänzung lösen kann.
Es  mag  religiösen  Menschen,  insbesondere  überzeugten  Christen,  Unbehagen  bereiten,  von  der  Notwendigkeit  einer  neuen  Form  der Unbehagen  bereiten,  von  der  Notwendigkeit  einer  neuen  Form  der  Wahrheit  zu  erfahren.  Sie  glauben  gemeinhin,  die  Lehren  ihres  Glau- bens  seien  vollkommen  und  fehlerfrei.  Sicherlich  ist  Wahrheit  an  sich  einzigartig,  ewig,  unveränderlich  und  absolut.  Heilige  Schriften  sind  jedoch nicht die Wahrheit selbst; sie sind Lehrbücher der Wahrheit. Als jedoch nicht die Wahrheit selbst; sie sind Lehrbücher der Wahrheit. Als  solche wurden sie den Menschen in verschiedenen historischen Epochen  gegeben, während die Menschheit sich sowohl spirituell als auch intel- lektuell  weiterentwickelte.  Ausmaß  und  Tiefe  in  der  Vermittlung  und  Darstellung der Wahrheit waren entsprechend den jeweiligen Umstän- den unterschiedlich. Folglich dürfen wir kein Lehrbuch der Wahrheit als den unterschiedlich. Folglich dürfen wir kein Lehrbuch der Wahrheit als  in jedem Detail unfehlbar und absolut einstufen.4
Menschen benötigen Religion, um in Übereinstimmung mit ihrem  Ursprünglichen Gemüt nach der höchsten Realität zu suchen und das Ursprünglichen Gemüt nach der höchsten Realität zu suchen und das  Gute  zu  verwirklichen.  Daher  verfolgt  jede  Religion  das  gleiche  Ziel.  Dennoch sind verschiedene Religionen in unterschiedlichen Formen auf- getreten entsprechend ihren jeweiligen Aufgaben, der Kultur, aus der sie  hervorgingen und ihrem spezif schen geschichtlichen Umfeld. Die ver- schiedenen Heiligen Schriften entstanden aus diesen Gründen in unter- schiedlichen Formen. Alle Heiligen Schriften folgen jedoch dem gleichen  Zweck, nämlich die Welt mit dem Licht der Wahrheit zu erhellen. Wenn  nun aber eine neue, stärkere Leuchte verfügbar wird, wird das Licht der  alten Leuchte überstrahlt und es verblasst. Weil die Religionen heute au- ßerstande sind, die modernen Menschen aus dem f nsteren Tal des Todes  in die strahlende Helligkeit des Lebens zu geleiten, muss die Wahrheit  als neues und stärkeres Licht eine neue Ausdrucksform annehmen. Jesus  deutete  an,  dass  Gott  in  Zukunft  eine  neue  Wahrheit  enthüllen  wird: deutete  an,  dass  Gott  in  Zukunft  eine  neue  Wahrheit  enthüllen  wird:  „Dies habe ich in verhüllter Rede zu euch gesagt; es kommt die Stunde,  in der ich nicht mehr in verhüllter Rede zu euch spreche, sondern euch  offen den Vater verkünden werde.”5     
Welche Aufgaben hat die neue Form der Wahrheit? Die neue Wahr-Welche Aufgaben hat die neue Form der Wahrheit? Die neue Wahr- heit sollte imstande sein, die Wissensströme zu vereinen, indem sie die  innere Wahrheit der religiösen Erkenntnis und die äußere Wahrheit der  Wissenschaft  miteinander  versöhnt.  In  der  Folge  wird  sie  allen  Men-Wissenschaft  miteinander  versöhnt.  In  der  Folge  wird  sie  allen  Men- schen das Tor öffnen, um die beiden Arten der Unwissenheit, die innere  und die äußere, zu überwinden und die beiden Formen des Wissens zu  begreifen.
Weiterhin sollte die neue Wahrheit den gefallenen Menschen dazu  verhelfen, die Wege des Bösen Gemüts zu verlassen und die Ziele des verhelfen, die Wege des Bösen Gemüts zu verlassen und die Ziele des  Ursprünglichen Gemüts zu verwirklichen. So werden die Menschen zum  Guten befähigt. Die neue Wahrheit sollte Menschen in die Lage verset- zen, ihren inneren Zwiespalt zu überwinden, der sie einmal nach dem  Guten und einmal nach dem Bösen trachten lässt. Sie sollte es religiösen  Menschen ermöglichen, den inneren Widerspruch zu lösen, mit dem sie  sich  in  ihrem  Streben  um  ein  religiöses  Leben  konfrontiert  sehen.  Für sich  in  ihrem  Streben  um  ein  religiöses  Leben  konfrontiert  sehen.  Für  den  gefallenen  Menschen  bedeutet  Wissen  das  Licht  des  Lebens,  das  ihm Kraft für einen Neubeginn gibt, während Unwissenheit für ihn der  Schatten des Todes und der Rand des Abgrunds ist. Aus Unwissenheit  können  keine  wahren  Gefühle  erwachsen,  und  bei  fehlendem  Wissen  und mangelnder Emotion kann ein Wille zum Handeln nicht entstehen.  Ohne den korrekten Einsatz von Emotion, Intellekt und Willen kann kein  Mensch ein ursprüngliches Leben in Freiheit führen.
Wenn wir so angelegt sind, dass wir ohne Gott nicht leben können,  so wird uns die Unkenntnis um Gott sicherlich ein elendes Leben besche- ren. Und selbst wenn wir eifrig die Bibel studieren — können wir jemals  behaupten, die Realität Gottes klar zu verstehen? Können wir das Herz  Gottes je begreifen? Die neue Form der Wahrheit sollte das Herz Gottes Gottes je begreifen? Die neue Form der Wahrheit sollte das Herz Gottes  offenbaren  und  zugänglich  machen:  Sein  Herz  voll  Freude  im  Schöp- fungsakt; Sein Herz, das im Moment der Rebellion der Menschheit brach,  als Seine Kinder, die Er nie und nimmer im Stich lassen kann, sich gegen  Ihn kehrten; und schließlich Sein Herz der Mühen und Anstrengungen  im Verlauf der Geschichte, während Er Seine Kinder zu retten suchte.
Der Teppich der menschlichen Geschichte, gewebt aus den Lebens- fäden von Menschen, die sowohl zum Guten als auch zum Bösen neigen,  zeigt ein Bild voller Konf ikte. Die Zahl der äußeren Kämpfe  und Ausei- nandersetzungen um Eigentum, Herrschaft über Völker und Territorien  verringert  sich  heute  nach  und  nach.  Menschen  verbinden  sich  über  rassische Grenzen hinweg. Die Siegermächte entließen ihre Kolonien in  die Unabhängigkeit, verliehen ihnen die gleichen Rechte wie den großen  Mächten und trugen ihnen die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen  an. Gemeinsam setzen sie sich für eine neue Weltordnung ein. Offene  Feindschaft  und  Zwietracht  zwischen  den  Völkern  sind  in  dem  Maße  reduziert  worden,  in  dem  wirtschaftliche  Interessen  zunahmen  und  Nationen sich im Aufbau gemeinsamer Märkte zusammenfanden. Der  kulturelle Austausch setzt sich frei über alle Grenzen hinweg. Altherge- brachte Formen isolierter nationaler Existenz werden überwunden und  die kulturelle Distanz zwischen Ost und West wird überbrückt.6    
Dennoch steht uns noch ein letzter und unausweichlicher Konf ikt  bevor: die Auseinandersetzung zwischen Demokratie und Kommunis- mus.  Obwohl  beide  Seiten  sich  mit  ihren  Arsenalen  tödlicher  Waffen  gegenüberstehen, trägt ihr Konf ikt im Kern eine innere und ideologische gegenüberstehen, trägt ihr Konf ikt im Kern eine innere und ideologische  Prägung.
Wer  wird  in  diesem  letzten  ideologischen  Konf ikt  triumphieren?  Jeder, der von der Realität Gottes überzeugt ist, wird sicherlich den Sieg Jeder, der von der Realität Gottes überzeugt ist, wird sicherlich den Sieg Jeder, der von der Realität Gottes überzeugt ist, wird sicherlich den Sieg  der Demokratie vorhersagen. Doch die Demokratie verfügt über keine  Lehre, die den Kommunismus überwinden könnte. Sie hat also nicht die  Kraft für einen vollständigen ideologischen Sieg. Um Gottes Vorsehung Kraft für einen vollständigen ideologischen Sieg. Um Gottes Vorsehung  der  Erlösung  vollen  Erfolg  zu  ermöglichen,  sollte  die  neue  Form  der  Wahrheit zunächst die Ideologie der demokratischen Welt auf eine neue  Ebene bringen und es ihr dann ermöglichen, den Materialismus zu über- winden und letztlich der Menschheit eine neue Welt zu eröffnen. Diese  Wahrheit muss alle historischen Religionen, Ideologien und Philosophi- en umarmen und sie zur Einheit führen können.en umarmen und sie zur Einheit führen können.
Einige Menschen weigern sich in der Tat, Religion als wichtig zu  erachten.  Sie  f nden  zu  keinerlei  Glauben,  weil  sie  die  Realität  Gottes erachten.  Sie  f nden  zu  keinerlei  Glauben,  weil  sie  die  Realität  Gottes  und des Lebens nach dem Tod nicht erkennen. Doch wie sehr sie auch  wünschen mögen, diese Realitäten zu verleugnen, so liegt es doch in der  menschlichen Natur, sie zu akzeptieren und an sie zu glauben, wenn sie  wissenschaftlich  plausibel  belegt  werden  können.  Außerdem  hat  der  Himmel dem Menschen eine innere Natur verliehen, welche alle, die nur  nach  materieller  Befriedigung  streben,  irgendwann  eine  große  innere  Leere  in  ihrem  Herzen  fühlen  lässt.  Sobald  Menschen  durch  die  neue  Form der Wahrheit zur Erkenntnis Gottes gelangen und die Realität der  Geistigen Welt erkennen, verstehen sie, dass sie den wesentlichen Sinn  ihres Lebens nicht in der materiellen Welt f nden können, sondern ihr  Streben auf die ewige Welt ausrichten sollten. Sie werden den Weg des  Glaubens beschreiten und bei ihrer Ankunft an ihrem letzten Ziel einan- der als Brüder und Schwestern begegnen.
Wenn  alle  Menschen  aufgrund  dieser  Wahrheit  als  Brüder  und  Schwestern  miteinander  umgehen,  in  was  für  einer  Welt  werden  wir  dann leben? Im strahlenden Licht der neuen Wahrheit werden sich alle dann leben? Im strahlenden Licht der neuen Wahrheit werden sich alle  versammeln,  die  sich  im  Verlauf  der  Geschichte  bemüht  haben,  das  Dunkel der Unwissenheit zu überwinden. Sie werden eine große Familie Dunkel der Unwissenheit zu überwinden. Sie werden eine große Familie  formen. Weil Wahrheit bezweckt, das Gute zu verwirklichen, und weil formen. Weil Wahrheit bezweckt, das Gute zu verwirklichen, und weil  Zum besseren Verständnis dieses und des folgenden Absatzes vgl. Vorwort  Gott der Ursprung und Inbegriff des Guten ist, wird Gott im Zentrum  dieser Welt stehen. Jeder Mensch wird Gott als Eltern verehren, Ihm die- nen und dem anderen in geschwisterlicher Liebe begegnen. Es entspricht nen und dem anderen in geschwisterlicher Liebe begegnen. Es entspricht  der  menschlichen  Natur,  dass  Gewissensbisse  einem  Menschen  mehr  Pein  verursachen,  als  seine  auf  Kosten  eines  Mitmenschen  unredlich  erlangten Vorteile ihm Genuss bringen. Jeder, der dies einmal verstan- den hat, wird sich hüten, seinem Nächsten zu schaden. Würde hingegen  echte geschwisterliche Liebe in den Herzen der Menschen wohnen, hätte  niemand mehr auch nur den leisesten Wunsch, seinem Nachbarn irgend- etwas zuzufügen, das Schmerzen verursachen könnte. Wie viel stärker  würde dies in einer Gesellschaft von Menschen gelten, die spüren, wie  Gott, der Zeit und Raum übersteigt und an jeder ihrer Handlungen teil- hat, ihre gegenseitige Liebe ersehnt? Daher wird nach dem Abschluss  der sündigen Geschichte der Menschheit eine neue Ära anbrechen, in der  Menschen einfach nicht mehr sündigen werden.
Der Grund dafür, dass Menschen weiterhin sündigen, auch wenn  sie an Gott glauben, liegt darin, dass ihr Glaube in bloßen Konzepten sie an Gott glauben, liegt darin, dass ihr Glaube in bloßen Konzepten  verharrt.  Ihre  innersten  Gefühle  werden  nicht  berührt.  Wer  würde  es  wagen,  eine  Sünde  zu  begehen,  nachdem  er  Gott  im  Innersten  seines  Wesens  erlebt  hat?  Würde  er  nicht  in  tiefster  Seele  erbeben,  sobald  er  die Realität des himmlischen Gesetzes genau kennt, wonach Verbrecher  einer höllischen Bestimmung nicht entgehen können?
Die Welt ohne Sünde, die hier beschrieben wurde, dieses lang er- sehnte Ziel der Menschheit, kann als das HimmelreichHimmelreichHimmelreich  bezeichnet werden.  bezeichnet werden.  Da diese Welt irdische Realität werden soll, kann man sie auch Himmel-Himmel- reich auf Erdenreich auf Erden nennen.
Daraus folgt, dass das letzte Ziel des göttlichen Erlösungswerks die Daraus folgt, dass das letzte Ziel des göttlichen Erlösungswerks die  Errichtung  des  Himmelreiches  auf  Erden  ist.  Es  wurde  bereits  gesagt, Errichtung  des  Himmelreiches  auf  Erden  ist.  Es  wurde  bereits  gesagt,  dass  die  Menschen  gefallen  sind  und  dass  dieser  Fall  sich  ereignete,  nachdem die Menschheit entstanden war. Akzeptieren wir die Existenz  Gottes, so gibt es keinen Zweifel darüber, was für eine Welt nach Gottes  Willen entstanden wäre, bevor dieser Plan durch den Fall der ersten Vor- fahren zunichte gemacht wurde. Diese Welt sollte das Himmelreich auf  Erden sein, in dem Gottes Zweck der Schöpfung Früchte tragen würde.
Gefallene  Menschen  konnten  diese  Welt  nicht  verwirklichen.  Der  Fall  stürzte  die  Menschen  in  Unwissenheit  und  trieb  sie  in  eine  Welt  der Sünde. Seit dem Fall kämpften Menschen unablässig für eine Wie- derherstellung  des  Himmelreiches  auf  Erden,  der  ursprünglich  von  Gott gewollten Welt. Die Menschen aller Zeiten suchten nach Wahrheit,  innerer wie äußerer, und trachteten danach, das Gute zu verwirklichen.  
Hinter der menschlichen Geschichte steht die Vorsehung Gottes mit dem  Ziel, eine Welt zu schaffen, in der Gottes Schöpfungszweck verwirklicht  ist. Die neue Wahrheit sollte in Übereinstimmung mit diesem Zweck die ist. Die neue Wahrheit sollte in Übereinstimmung mit diesem Zweck die  gefallenen Menschen anleiten, ihren ursprünglichen Status wiederzuge- winnen.  Dazu  muss  die  neue  Wahrheit  den  Zweck  offen  legen,  wozu  Gott den Menschen und das Universum erschuf, sowie den Ablauf und  das Ziel des Wiederherstellungsprozesses lehren.
Sind die Menschen gefallen, indem sie die Frucht des Baumes der  Erkenntnis  von  Gut  und  Böse  aßen,  wie  buchstäblich  in  der  Bibel  ge- schrieben steht? Wenn nicht, was hat dann den Fall verursacht? Die neue  Wahrheit muss diese und weitere Fragen beantworten, die große Denker  zu allen Zeiten beschäftigt und oft verwirrt haben: Warum hat der Gott  der Vollkommenheit und Schönheit menschliche Wesen mit einer Mög- lichkeit  des  Sündenfalls  geschaffen?  Warum  hat  der  allwissende  und  allmächtige Gott den Fall nicht verhindert, obwohl Er wusste, dass die  Menschen im Begriff waren zu fallen? Warum hat der allmächtige Gott  die sündigende Menschheit nicht in einem Augenblick gerettet?
Wenn  wir  die  in  der  Natur  verborgene  wissenschaftliche  Gesetz- mäßigkeit mit Staunen erkennen, können wir daraus folgern, dass Gott  als Schöpfer des Universums auch der Ursprung aller Wissenschaft ist.  Wenn die menschliche Geschichte der Ausdruck der göttlichen Vorse- hung der Wiederherstellung einer Welt Seines Willens ist, dann folgt dar- aus, dass Gott, der Meister aller Gesetze, die lang währende Vorsehung  der  Wiederherstellung  nach  einem  präzisen  und  folgerichtigen  Plan  bewerkstelligt. Es ist unsere wichtigste Aufgabe zu verstehen, wie die  sündige Menschheitsgeschichte begann, welche Gesetze und Vorschrif- ten den Verlauf der Vorsehung regelten, wie die Geschichte zu ihrem  Abschluss gelangen wird und letztendlich, welche Welt wir danach vor  uns haben. Die neue Wahrheit muss Antworten auf all diese existenziel- len Menschheitsfragen bieten. Nach Offenlegung dieser Antworten wird  es unmöglich sein, die Existenz Gottes, des Herrschers und Gestalters  der Geschichte, zu verneinen. Wir werden in jedem historischen Ereignis  Gottes Herz spüren können und erkennen, wie Er darum kämpfte, die  gefallenen Menschen zu erretten.
Des Weiteren sollte die neue Wahrheit die vielen schwierigen Streit- fragen  im  Christentum  klären,  das  die  Mission  hatte,  seine  kulturelle  Sphäre weltweit auszudehnen. Gebildete Menschen sind nicht mit der  bloßen Behauptung zufrieden zu stellen, dass Jesus der Sohn Gottes und  der Erlöser der Menschheit sei. Es werden unzählige theologische Debat- ten geführt, um die tiefere Bedeutung christlicher Lehren zu ergründen.  Die neue Wahrheit sollte in der Lage sein, die Beziehung zwischen Gott,  Jesus  und  den  Menschen  vom  Gesichtspunkt  des  Schöpfungsprinzips  zu erhellen. Auch die vielen Geheimnisse im Umfeld der Trinitätslehre  bedürfen einer Erläuterung. Die neue Wahrheit muss klären, inwiefern  Gottes Errettung der Menschheit allein durch das Vergießen des Blutes  Seines eingeborenen Sohnes am Kreuz erfolgen konnte.
Doch es stehen noch weitere schwierige Themen an. Christen glau- ben, dass die Erlösung durch den Kreuzestod bewirkt wurde. Allerdings  hat noch niemand einem Kind das Leben schenken können, das sünden- frei ist und keinen Erlöser mehr braucht. Das zeigt, dass die Menschen  selbst nach einer Wiedergeburt in Christus die Ursprüngliche Sünde an  ihre Nachkommen vererben. Damit erhebt sich eine entscheidende Fra- ge: Wie weit reicht die erlösende Kraft des Kreuzes? Wie viele Millionen  von Christen waren in der 2000-jährigen Geschichte des Christentums  voll Stolz der Überzeugung, ihre Sünden seien ihnen durch die reinigen- de Kraft des am Kreuz vergossenen Blutes weggewaschen und gänzlich  vergeben  worden?  Dem  steht  entgegen,  dass  es  nie  ein  sündenloses  Individuum,  eine  sündenfreie  Familie  oder  Gesellschaft  gegeben  hat.  Darüber hinaus erlebt der christliche Geist einen langsamen, aber steten  Niedergang. Wie können wir den Widerspruch zwischen der offensicht- lichen  Realität  und  dem  überlieferten  christlichen  Glauben  an  völlige  Sündenvergebung durch das Kreuz beheben? Damit sind nur einige der  vielen Dilemmas angesprochen, mit denen wir uns auseinander setzen  müssen. Die ersehnte neue Wahrheit sollte hier eindeutige Antworten  bereithalten.
Die Bibel enthält viele ungeklärte Fragen und Rätsel, oft verschlüs- selt  in  Symbolen  und  Metaphern.  Warum  muss  Jesus  wiederkehren?  Wann, wo und wie wird sich seine Wiederkunft vollziehen? Wie wird  die  Auferstehung  der  gefallenen  Menschen  in  jener  Zeit  stattf nden?  Was bedeuten solche biblischen Prophezeiungen wie: Erde und Himmel  werden im Feuer vergehen, und andere Beschreibungen des Weltunter-werden im Feuer vergehen, und andere Beschreibungen des Weltunter- gangs? Die neue Wahrheit sollte diese Dinge klarstellen, und zwar nicht gangs? Die neue Wahrheit sollte diese Dinge klarstellen, und zwar nicht gangs? Die neue Wahrheit sollte diese Dinge klarstellen, und zwar nicht  in esoterischen Bildern, sondern — wie Jesus versprach — für jedermann in esoterischen Bildern, sondern — wie Jesus versprach — für jedermann  verständlich in klarer und offener Sprache.8   Widersprüchliche Interpre-   Widersprüchliche Interpre- tationen von symbolbeladenen und gleichnishaften Bibelversen mussten tationen von symbolbeladenen und gleichnishaften Bibelversen mussten  unweigerlich die konfessionelle Aufspaltung des Christentums nach sich unweigerlich die konfessionelle Aufspaltung des Christentums nach sich  ziehen. Allein mit Hilfe der neuen Wahrheit mit ihren klaren Erläuterun-ziehen. Allein mit Hilfe der neuen Wahrheit mit ihren klaren Erläuterun- gen können wir die Einheit des Christentums erlangen.gen können wir die Einheit des Christentums erlangen.gen können wir die Einheit des Christentums erlangen.
Diese  endgültige  Leben  spendende  Wahrheit  kann  jedoch  nicht Diese  endgültige  Leben  spendende  Wahrheit  kann  jedoch  nicht Diese  endgültige  Leben  spendende  Wahrheit  kann  jedoch  nicht  allein  durch  eifriges  Studieren  der  Heiligen  Schriften  oder  der  Bücher allein  durch  eifriges  Studieren  der  Heiligen  Schriften  oder  der  Bücher  der Gelehrten entdeckt werden, noch wird sie als Resultat menschlichen der Gelehrten entdeckt werden, noch wird sie als Resultat menschlichen  Intellekts entwickelt werden. Wie im Buch der Offenbarung geschrieben Intellekts entwickelt werden. Wie im Buch der Offenbarung geschrieben  steht: ,,Du musst noch einmal weissagen über viele Völker und Nationen  mit ihren Sprachen und Königen.”9   Diese Wahrheit muss als Offenba- rung Gottes empfangen werden.
Jetzt,  am  Ende  der  Zeit,  hat  Gott  einen  Menschen  auf  diese  Erde  gesandt, um die grundlegenden Probleme des menschlichen Lebens und  des Universums zu lösen. Sein Name ist Sun Myung Moon. Über Jahr-des Universums zu lösen. Sein Name ist Sun Myung Moon. Über Jahr-des Universums zu lösen. Sein Name ist Sun Myung Moon. Über Jahr-des Universums zu lösen. Sein Name ist Sun Myung Moon. Über Jahr- zehnte hin durchwanderte er die Geistige Welt in ihren unermesslichen zehnte hin durchwanderte er die Geistige Welt in ihren unermesslichen  Weiten. Er durchlief auf der Suche nach der Wahrheit einen schmerz- haften  Leidensweg,  geprüft  von  Anfechtungen,  die  nur  Gott  kennt.  Weil er erkannte, dass niemand in der Lage ist, die letzte Wahrheit zur  Rettung der Menschheit zu f nden, ohne zuvor die tiefsten Leiden und  Versuchungen zu durchlaufen, nahm er in der Geistigen wie auch in der  Physischen Welt allein den Kampf gegen die Macht des Bösen auf sich Physischen Welt allein den Kampf gegen die Macht des Bösen auf sich  und siegte über sie. In enger geistiger Verbundenheit mit Gott, in Begeg-und siegte über sie. In enger geistiger Verbundenheit mit Gott, in Begeg- nungen mit Jesus und vielen Heiligen des Paradieses konnte er Licht auf nungen mit Jesus und vielen Heiligen des Paradieses konnte er Licht auf  alle himmlischen Geheimnisse werfen.
Die in diesem Buch niedergelegten Worte sind nur ein Teil dieser  Wahrheit. Es handelt sich dabei lediglich um das, was seine Nachfolger  bisher gehört und gesehen haben. Wir glauben und sind der festen Hoff- nung, dass zu gegebener Zeit noch weitergehende Teile dieser Wahrheit  veröffentlicht werden.
Überall  auf  der  Welt  empfangen  zahllose  Menschen,  die  vorher  im Dunkeln irrten, das Licht dieser neuen Wahrheit und fühlen sich zu  neuem Leben erweckt. Wir, die wir das miterleben, fühlen uns dadurch  zutiefst  inspiriert.  Vom  Grunde  unseres  Herzens  wünschen  wir,  dass  dieses Licht die Erde schnellstens erhellen möge.